Károly Koller - geboren 1968 in Gyorok, Studium der Philosophie und Theologie in München, Wien und São Paulo. Ab 1989 Erforschung bisher unbekannter Höhlen in den Nördlichen Kalkalpen mit Schwerpunkt Raucherkarhöhle im Toten Gebirge. Expeditionen in Düsternis, Unterwelt, Transhades. Über Tage: Autor und Regisseur.

Literatur: Nachtkarst. Gedichte, edition lichtung 2000. The uluppu Tree. Oper in drei Akten. Libretto und Regie (Musik von Helga Pogatschar, Uraufführung im Rahmen der ARTIONALE 2001).

Übersetzungen aus dem Ungarischen, Portugiesischen, Sumerischen und aus der Bantusprache Ibinda

Hörkino: Nachtkarst (DeutschlandRadio 55 min. 2001) ausgezeichnet mit dem Šlabbész der Ruster Hörspieltage 2002, Inanna (Chrom Records ?? min. 200?), Tigerbucht (DeutschlandRadio 55 min. 2003)

Filme: Deutschland Underground (Süddeutsche TV, 45 min. 1999), Zwischen Himmel und Erding (BR/ARD 45 min. 2001), Sixtina. Die Kapelle der Kardinäle (Tellux 55 min. 2003), Die Kunst der Kunst (ZDF/3sat 2 X 30 min. 2004), Pannonhalma. Ungarns Heiliger Berg(BR/ORF 45 min 2005), Die Kinder von Recife (Brasilien, 30. min. 2006) Guarda (Arte 30 min. 2006) Wer rettet die Welt? (ARD 45 min. 2007) siehe dazu auch die Kritik im Spiegel.

Kurzfilme: 45 Filmporträts mit zeitgenössischen Künstlern (3sat KulturZeit, je Folge zwischen 8 und 15 Minuten 1996 bis 2004).

Károly Koller arbeitet als freier Autor in München.